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Es wird schwierig – Streakrunning Woche 3 und 4

So weit die Füße tragen… aber so langsam tragen die Füße nicht mehr. Es fällt mir schwer. Manchmal ist es so, dass ich die Beine gar nicht mehr im ersten Kilometer hochbekomme. Gerade das Ende von „Alt-Niederkassel“, wo ich wohne, hat eine kleine Steigung, die mich schon anstrengt. Unfassbar. Hinzu kommt die Hitze und die Schwüle. Immer öfters frage ich mich, was ich hier mache. Während des Laufens denke ich sicher nichts Gutes, danach bin ich froh, dass es vorbei ist. 

Zeche Zollverein

Ich, Tobi und Fatih in Essen

Aber es gibt auch gute Momente, wie der Solo Run in Essen. Wettkampf. Zeche Zollverein. Schöne Strecke, schöne Runde von 3,3 km. Nur bei 34 Grad bleibt auch die schöne Strecke auf der Strecke. Es ist Freitag Abend und ich stehe mit Fatih und Tobi an der Startlinie. Beide ziehen nach dem Start schnell weg. Selber muss ich schauen, mit meinen müden Beinen nicht zu überpacen. Tobi sehe ich immer mal wieder vorne, Fatih ist uns schon gut enteilt, trotzdem ich knapp unter 6 Minuten den Kilometer laufe. Nach der ersten Runde halte ich an der Verpflegungsstelle. Trinken ist wichtig für meinen Körper. Etwa 30 Sekunden verbringe ich dort und erfrische mich. Laufe weiter. Auf einmal hole ich Fatih ein, der wohl zu schnell angegangen ist und wegen der Hitze nicht mehr kann. Die letzten Kilometer gebe ich noch mal alles, aber Tobi hole ich nicht mehr ein. Bin zufrieden mit meinen 6,03 im Durchschnitt. Ohne JuniStreak und Erfrischung hätte ich wohl locker die 5 Komma geschafft. Egal, geschafft.

keine Körner mehr

beim 15 Kilometer Lauf

Am kommenden Wochenende lasse ich es ruhig angehen. Sechs Kilometer am Sonntag reichen mir mit Fatih, der sich wieder erholt hat. Nun beginnt schon langsam die letzte Woche, Woche vier. Nie hatte ich gedacht, es soweit zu schaffen. Und noch eine Challenge holt mich ein. Garmin verteilt vier Punkte für einen 15 Kilometer Lauf im Juni. Na toll. Zusammen mit Tobi geht es am Sonntag Nachmittag los. Gewitter kommen am Horizont auf, die wir zum Glück aber nicht passieren. Nur wenige Tropfen treffen uns. Auch das wäre geschafft. Meine Beine fühlen sich nicht wirklich gut an. Sprach ich am Anfang von Körnern, die mir fehlen, bin ich mir nun sicher, dass ich gar keine mehr habe, die es zu verteilen gilt.

Der letzte Tag

geschafft

Der letzte Tag meiner Challenge führt mich nach Krefeld in den Forstwald, wo ich mit Tobi 11 Kilometer laufen möchte um durchschnittlich 5,5 Kilometer pro Tag im Juni auf der Uhr zu haben. Es wird ein schöner Lauf durch den Matsch. Genau pünktlich fängt es an zu schütten. Wir ändern spontan die Strecke, um wenigstens von den Bäumen geschützt zu werden. Am Ende, kurz vor 20 Uhr, ist es geschafft. 165,23 Kilometer im Juni gelaufen. Medaille und Anerkennung verdient. Der 1.Juli ist Laufpause. Auch verdient.

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