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Vielen Dank auch, Herr Bell – Streakrunning Woche 1

Tobi und ich sind lustige Kerle. Irgendwie merkt das jeder, der auf uns trifft. Wir nehmen die Sache mit dem Laufen nicht so ernst. Da kann es auch schon mal passieren, dass wir Rosenmontag in Kostümen am Rheinufer durch die Altstadt laufen und uns die Polizei verfolgt. Immer wieder sind wir auf der Suche nach verrückten Aktionen, die uns aufhorchen lassen. Irgendwann habe ich Mitte Juni einen Artikel von der RunnersWorld gelesen, dass die im Januar und Juni ihre Leser aufrufen, einen Monat jeden Tag mindestens eine Meile (1,6 km) zu laufen. Juni ist jetzt, oder?

Ron Hill läuft mehr als 52 Jahre täglich

Ron Hill ist der König der „Streaker“, der jeden Tag-Läufer. Er lief sage und schreibe 52 Jahre und 39 Tage am Stück. Ich fand diese Idee sehr amüsant und Tobi hat dann natürlich auch sofort zugesagt. Ich kann mich daran erinnern, dass ich vor Jahren mal vier Tage am Stück unterwegs war und mir dann alles weh getan hat. Der Körper braucht Erholung und jeden Tag laufen ist nicht gesund. Also, wie soll es gehen, einen Monat täglich zu laufen? Zu aller erst ist das Ziel für jeden Tag ja überschaubar. Eine Meile, 1,6 Kilometer. Wenn es mir schlecht geht, kann man mich immer noch Mitten in der Nacht wecken und ich schaffe das irgendwie. Sollte also machbar sein. Idealer Weise im Wechsel zwischen normalen Läufen – 6-10 Kilometer – und einen Regenerationslauf – 1,6 – 4 Kilometer. Hier gilt es nicht zu übertreiben, der Körper gewöhnt sich an die Belastung. Ich bin gespannt wann und möchte die Erfahrung mal machen. Wer möchte kann im Internet mit dem Tag „#RWJuniSteak“ auf sich aufmerksam machen.

Los gehts… die erste Woche.

Tobi und ich am Tag 7 in Krefeld

Tag 1 war an einem Dienstag und deswegen müssen wir eigentlich am Tag 0 oder am Tag -1 anfangen. Sonntag ist immer Long-Run-Tag, bei mir war es auf jeden Fall so. Tobi war nicht unterwegs, aber eben am Montag morgen vor unserem Athletikkurs, wo wir dann schon am Tag 0 wären. Athletikkurs von der Laufschule Düsseldorf ist ein Kurs, wo man… ich zitiere „Wir machen Sie stärker, beweglicher und belastbarer für das Lauftraining. Wir stärken die Muskelgruppen und beheben die Schwächen, um die Bewegungsabläufe beim Laufen zu optimieren und das Lauftraining damit effizienter und gesünder gestalten zu können.“ macht. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was das heißt: Zirkeltraining. und Muskelkater sind garantiert. Mit diesem anfangenden Muskelkater absolvierten wir am Tag 1 sehr langsame 6 Kilometer, am nächsten Tag war eigentlich wieder alles gut. Ich stand früh auf und absolvierte die kleine Runde von Niederkassel bis zum Löricker Schwimmbad und zurück um kurz nach 6 Uhr morgens, in 6:10 min/Kilometer. Donnerstag die gleiche Strecke abends. Freitag, Tag 4 war der erste schwere Tag, nicht wegen meinen Beinen, sondern wegen dem Wetter. Um 17 Uhr war es unerträglich heiß und schwül, die 6,7 Kilometer am Rhein schaffte ich, wenn auch mit einiger Anstrengung. Samstag war wieder Erholung angesagt… 3 km reichten. Sonntag hatte ich mich nachmittags mit Tobi zum Laufen in Krefeld verabredet. Diesmal wurden es tolle 10 Kilometer und ich fühlte mich sehr gut. Montags, vor dem Athletikkurs auch noch bei den drei Kilometern, aber dann kam der Dienstag…

Weiter geht es im nächsten Blog… 🙂

 

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